Wanderratte (Rattus norvegicus)

Eine ausgewachsene Wanderratte erreicht ohne Schwanz eine Länge von 20-27cm. Sie können ein Gewicht von 500gr. erreichen. Sie werfen ca. 2-3x pro Jahr mit 7-8 Jungen. Sie leben in Rudeln und können bei einem hohen Nahrungsangebot rasch eine hohe Population aufbauen. Sie bewegen sich häufig in der Kanalisation und werden daher oft als Kanalratten bezeichnet. Befallsanzeichen sind hier Fraßspuren, Trittsiegel im Staub, Rattenbauten und teilweise auch Kotspuren. Wobei Ratten bestimmte Kotplätze haben und nicht wie Mäuse permanent Kot hinterlassen.

Hier gilt es herauszufinden weshalb sich Ratten angesiedelt haben bzw. ins Gebäude gelangt sind, da freie Territorien relativ schnell wieder neu besetzt werden. Dies ist in unserem Service mitinbegriffen.

Die Bekämpfung erfolgt ebenfalls mit Fraßködern. Hierbei handelt es sich um sog. Antikoagulanzien. Nach Aufnahme des Köders verendet das Tier 3-5 Tage später, sodass die Ratten keine Verbindung zur Futterquelle herstellen können. Die Nachkontrollen erfolgen jeweils nach einer Woche, bis zur Tilgung des Befalls.

Schlagfallen setzen wir nur ein, wenn sichergestellt werden kann, dass es sich nur um eine Ratte handelt, da Ratten besonders lernfähig sind. Diese müssten spätestens nach 24h wieder kontrolliert werden.

Toxizität der Fraßköder

Aufgrund vieler Hundehasser sind "Giftköder" verpönt. Oftmals werden selbst Nägel in Wurst usw. als „Giftköder“ bezeichnet. Der von uns eingesetzte Wirkstoff Difenacoum in einer Konzentration von 0,005% ist für Haustiere unproblematisch, wird aber von uns trotzdem zugriffsgeschützt ausgebracht (Verwendung von Köderstationen). Gemäß der LD 50 für Difenacoum dürfte ein Hund pro 1kg Körpergewicht 1kg von dem Köder fressen. Entspricht bei einem 10-kg-Hund 10 Kilo Köder. Dann bestünde noch eine Überlebenschance von 50%. Pro Station werden jedoch nur 100gr. Köder verwendet!

Hausmaus (Mus musculus domesticus)

Die Hausmaus zählt zu den Langschwanzmäusen. Sie erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 7-11cm und wiegen nur 20-30gr. Das Fell ist auf dem Rücken mausgrau bis braungrau, der Bauch ist etwas heller. Sie kommen oft im und am Gebäude vor. Befallsanzeichen sind Mäusekot der permanent hinterlassen wird, Trittsiegel im Staub und Fraßspuren. Sie werfen 4-6x pro Jahr mit 4-8 Jungen, nach einer Tragzeit von ca. 18-20 Tagen. Nach 2-4 Monaten sind die Junge geschlechtsreif. Die Reproduktionsrate hängt u.a. von dem Nahrungsvorkommen ab. Sie sind Allesfresser, bevorzugen jedoch Getreide.

Neben der Verunreinigung durch Kot und Urin sind sie potenzielle Krankheitsüberträger. Ebenfalls können Schäden durch das Annagen diverser Gegenstände, Kabel usw. entstehen, da sie so ihre Nagezähne kürzen. Sie können leider auch ordentlich krach in Zwischendecken machen und so den nächtlichen Schlaf erheblich stören.

Die Bekämpfung erfolgt in der Regel mit Fraßködern. Hierbei handelt es sich um sog. Antikoagulanzien. Nach Aufnahme des Köders verendet das Tier 3-5 Tage später, sodass die Mäuse keine Verbindung zur Futterquelle herstellen können. Die Nachkontrollen erfolgen jeweils nach einer Woche, bis zur Tilgung des Befalls.

Schlagfallen setzen wir nue ein, wenn sichergestellt werden kann, dass es sich nur um eine Maus handelt, da Mäuse lernfähig sind. Diese müssten spätestens nach 24h wieder kontrolliert werden.

Neben der erfolgreichen Bekämpfung ist ebenso wichtig herauszufinden, wie die Mäuse ins Gebäude gelangt sind, um das Problem nachhaltig zu lösen. 

Feldmaus (Microtus arvalis)

Feldmäuse gehören zur Unterfamilie der Wühlmäuse. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 9–12cm. Sie erreichen ein Gewicht von meist 18–40gr. Das Fell gelblich-braun-grau. Der Bauch ist eher weißlich. Die Feldmaus frisst Gras, Kräuter, Sämereien und Getreide. Sie haben komplexe Gangsysteme. Die Löcher sind ca. Daumengroß. Oftmals fressen sie direkt unter der Grasnarbe, sodass man den Verlauf der Gänge anhand der Schäden nachvollziehen kann. In der Landwirtschaft richten sie dramatische Schäden an.

Sie können eine hohe Populationsdichte aufweisen, da sie bis zu 7x im Jahr werfen mit 3-12 Jungtieren. Auch Feldmäuse kommen gerne mal in Gebäuden vor.

Die Bekämpfung erfolgt ebenfalls mit Fraßködern. Hierbei handelt es sich um sog. Antikoagulanzien. Nach Aufnahme des Köders verendet das Tier 3-5 Tage später, sodass die Mäuse keine Verbindung zur Futterquelle herstellen können. Die Nachkontrollen erfolgen jeweils nach einer Woche, bis zur Tilgung des Befalls.

Schlagfallen setzen wir nur ein, wenn sichergestellt werden kann, dass es sich nur um eine Maus handelt, da Mäuse besonders lernfähig sind. Diese müssten spätestens nach 24h wieder kontrolliert werden.

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