Silberfischchen (Lepisma saccharina)

Silberfischchen gehören zu den Urinsekten und werden ca.1cm groß,wobei sie ein Leben lang wachsen. Die silbrigen Schuppen bilden sich ab der 3. Häutung. Die Cerci (Körperfortsätze) sind relativ kurz. Sie kommen insbesondere in Wohnräumen vor und lieben eine rel. Luftfeuchte von 80-90%. Sie sind nachtaktiv und reagieren fluchtartig auf Licht. Rückzugsorte sind oft Fußleisten, Ritzen und Spalten wie z.B. offene Silikonfugen.

Bevorzugt werden kohlenhydrat- und stärkehaltige Stoffe. Allerdings fressen sie auch Hautschuppen, Haare, Hausstaubmilben, Cellulose, Schimmelpilze uvm. Sie können problemlos mehrere Monate hungern. Vereinzeltes Auftreten ist normal. Ein starker Befall weist jedoch auf ein Feuchtigkeitsproblem hin. Wichtig ist jedoch die Unterscheidung zum Papierfischen (siehe unten). Die Bekämpfung erfolgt mithilfe eines Fraßgels, da Köderdosen oft gemieden werden.

Papierfischchen (Ctenolepisma longicaudata)

Papierfischchen sind nahe Verwandte der Silberfischchen. Sie sind grau gefärbt und die Körperfortsätze sind deutlich länger. Sie werden bis zu 15mm lang. Sie bevorzugen Papier und Kartonagen als Nahrung. 

Oftmals handelt es sich um Papierfischchen anstatt um Silberfischchen, da sie keine hohe Luftfeuchtigkeit benötigen und somit fast immer optimale Bedingungen in unseren Wohnräumen vorfinden. Daher ist ebenfalls ein Zulauf durch Nachbarwohnungen möglich. Die meisten kennen Papierfischen jedoch nicht. Sie sind ebenfalls nachtaktiv. Auch hier erfolgt die Bekämpfung mithilfe eines Fraßgels, da Köderdosen oft gemieden werden.

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