Wespen und Hornissen

Deutsche Wespe (Vespula germanica)

Gemeine Wespe (Vespula vulgaris)

Die deutsche und die gemeine Wespe sind die häufigsten Wespenarten, die hier vorkommen. Sie sind jedoch auch die einzigen lästigen Wespenarten!

Ende März/Anfang April, je nach Temperatur, erwacht die Königin aus ihrer Winterstarre.  Als Dunkelhöhlenbrüter bauen sie ihre Nester gerne in Rollladenkästen, in Dachstühlen, Gartenhäuschen, alten Mäuselöchern usw. Der Bau und die Versorgung des Nestes erfolgt zunächst nur von der Königin. Sobald mehrere Arbeiterinnen geschlüpft sind legt die Königin nur noch Eier. Die Nester können im Sommer mehrere Tausend Wespen enthalten.

Die Arbeiterinnen ernähren sich hauptsächlich von Kohlehydrathaltigen Baum-, Pflanzen- und Obstsäften, Nektar von Blüten und dem Honigtau der Blattläuse. Die Larven werden mit gefangenen Insekten gefüttert. Lästig werden Wespen ab dem Spätsommer (August/September), sobald die Aufzucht der Jungköniginnen abgeschlossen ist, da dann nur noch die Eigenversorgung im Vordergrund steht und der Nestbau/die Aufzucht weiterer Larven entfällt. Sobald es kälter wird (Oktober/November) suchen sich die Jungköniginnen einen Platz zum Überwintern, wo sie in die Winterstarre fallenkönnen.

In unseren Breiten sind Nester somit einjährig. In manchen Ländern, in denen die Winter mild sind, werden die Nester mehrere Jahre alt und haben entsprechende Größen (z.B. Neuseeland), teilweise über 100.000 Individuen.

Die Bekämpfung kostet bei uns pauschal 80€ inkl. MwSt. und inkl. Garantie! Größere Höhen sind kein Problem für uns.

 

Darüber hinaus gibt es einige Wespenarten, die für uns kein Problem darstellen, da sie sehr friedfertig sind und uns auch nicht am Essenstisch belästigen (z.B. die Mittlere Wespe, die Sächsische Wespe und Feldwespen). Da Laien die Arten nicht unterscheiden können, dürfen lediglich Schädlingsbekämpfer Wespen bekämpfen. Privatpersonen und Imker dürfen keine Wespen bekämpfen.

Hornisse (Vespa crabro)

Die Hornisse ist die größte in Mitteleuropa lebende Faltenwespe. Gut erkennbar sind Hornissen an ihrer Größe und ihrer roten Färbung am Kopf und Rumpf.

Die Königin wird bis zu 3,5cm und die Arbeiterinnen bis zu 2,5cm groß. Die Lebensweise ist denen der Wespen sehr ähnlich. Die Anzahl der Hornissen im Nest ist jedoch deutlich kleiner und nur Hornissen haben die Möglichkeit bei Platzmangel umzuziehen (Filialbildung). Sie sind selbst in Nestnähe sehr friedfertig (außer sie werden angegriffen).

Die Hornisse zählt laut Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) zu den besonders geschützten Arten und darf somit nur mit einer Genehmigung der unteren Naturschutzbehörde umgesiedelt bzw. bekämpft werden. Die Umsiedlung darf nur mit der entsprechenden Fortbildung durchgeführt werden, an der wir unter anderem auch teilgenommen haben.

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